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Pressemitteilung

29. November 2018

OM-Potenzialanalyse „Arbeit 4.0“ eröffnet Welten der KI

Staatssekretär Björn Böhning stellt die Potenzialanalyse der Offensive Mittelstand (OM) der Öffentlichkeit vor

Staatssekretär Björn Böhning vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt die Potenzialanalyse „Arbeit 4.0“ vor. Sie wird Betriebe darin unterstützen, 4.0-Technologien systematisch einzuführen und zu nutzen. Der neue OM-Praxis-Check wurde speziell für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Betriebe entwickelt und wurde in zahlreichen Betrieben erfolgreich erprobt.

Berlin, 29. November 2018
Im Berliner Umspannwerk gab Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales feierlich den Startschuss für eine neue Praxishilfe, die kleinen und mittleren Betrieben Wege zur erfolgreichen Einführung von 4.0-Technologien aufzeigt. Mit der Potenzialanalyse Arbeit 4.0 steht Unternehmerinnen und Unternehmern ab sofort ein weiterer Praxischeck des INQA-Netzwerks Offensive Mittelstand zur Verfügung, mit dem die  Wettbewerbsvorteile und die großen Potenziale des digitalen Wandels für das eigene Unternehmen systematisch erschlossen werden können.

Die Potenzialanalyse Arbeit 4.0 unterstützt und hilft speziell kleinen und mittleren Unternehmen

Fast jeder Betrieb, ob bewusst oder unbewusst, nutzt bereits 4.0-Technologien: Durch Geräte wie Smartphones, Tablets, Fahrzeuge oder Anwendungen wie Apps oder Messenger-Dienste sind diese aus dem Alltag vieler Betriebe nicht mehr wegzudenken. Ergebnisse aus der Forschung sowie Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Je systematischer die neuen 4.0-Technologien im Betrieb eingeführt werden, desto erfolgreicher deren Nutzung. 

Die OM-Potenzialanalyse Arbeit 4.0 ist ein Selbstbewertungscheck für kleine und mittlere Unternehmen und hilft ihnen zu überprüfen, die Potenziale von 4.0-Technologien (inkl. KI) in Ihre betrieblichen Prozesse einbeziehen und einführen können. Mit der OM-Potenzialanalyse lernen Betriebe die Möglichkeiten und die Gefahren der 4.0-Technologien und der künstlichen Intelligenz kennen sowie einzuschätzen und Sie erhalten eine Hilfe zur systematischen Einführung der neuen 4.0-Technologien und autonomen Softwaresysteme (inkl. künstlicher Intelligenz) in Ihrem Betrieb.

Der Aufbau folgt komplettem Einführungsprozess

Die Potenzialanalyse „Arbeit 4.0“ umfasst den kompletten Prozess der Technologieeinführung: von der Strategie zur Planung über die Beschaffung, zum Umgang mit den Daten, den benötigten Kompetenzen bis zu Auswirkungen auf die Führung. So kann sie von vorne bis hinten durchgearbeitet werden oder die Bausteine je nach Bedarf bearbeiten werden. So findet jeder Betrieb, ob digitaler Einsteiger oder erfahrener Technologienutzer, Hilfestellungen und neue Anregungen.

Entwickelt von Experten aus Praxis und Wissenschaft

Die Potenzialanalyse Arbeit 4.0 wurde im November 2018 von den Partnern der „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“, im Rahmen des Verbundprojektes „Prävention 4.0“ entwickelt und Mitte November als gemeinsame Praxisvereinbarung aller OM-Partner verabschiedet. Das Verbundprojekt „Prävention 4.0“ wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und betreut vom PTKA Projektträger Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie.

Die Potenzialanalyse „Arbeit 4.0“ basiert auf einem systematischen und präventiven Gesamtmanagement des Betriebes, wie es im INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ der Offensive Mittelstand beschrieben ist (www.inqa-unternehmenscheck.de).

Den OM-Praxis-Check gibt es als Online-Tool: www.check-arbeit40.de, als PDF-Download sowie als Printbroschüre.

Verbundprojekt „Prävention 4.0“

Das Verbundprojekt „Prävention 4.0“ (www.praevention40.de) entwickelt Hilfen für kleine und mittlere Betriebe zur Bewältigung und Nutzung des digitalen Wandels. Das Verbundprojekt „Prävention 4.0“ wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und betreut vom PTKA Projektträger Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie im Rahmen des Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen für eine sichere und gesunde Arbeit von morgen“. Zum Verbundprojekt gehören folgende Akteure: BC GmbH Forschung, Forum Soziale Technikgestaltung, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF GmbH, IfM Bonn – Institut für Mittelstandsforschung, itb – Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e. V., sfs – Sozialforschungsstelle/TU Dortmund, VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V.

Die „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“

Die „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“ fördert eine erfolgreiche, mitarbeiterorientierte Unternehmensführung durch die Entwicklung zeitgemäßer Standards und Praxisinstrumente und bietet vielfältige regionale Unterstützungsstrukturen speziell für den Mittelstand. Derzeit arbeiten über 400 Partner in der „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“ mit, unter anderem Bund und Länder, Unternehmerverbände, Fachverbände, Innungen, Handwerkskammern, Gewerkschaften, Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Forschungsinstitute und Dienstleister. Die Offensive Mittelstand ist die Mittelstandsinitiative der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

 

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Sozialpartnern, Kammern, der Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dazu bietet die durch das BMAS getragene Initiative inspirierende Beispiele aus der Praxis, Beratungs- und Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Förderprogramm für Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen.

 

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

E-Mail: info@offensive-mittelstand.de
„Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“
Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“
Kurfürsten-Anlage 62
69115 Heidelberg
www.offensive-mittelstand.de

 

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