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Grundlagen der Zusammenarbeit der „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“

Die Grundlagen finden Sie hier als PDF-Download.

Präambel

Die „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“ (im Folgenden Offensive Mittelstand oder OM genannt) ist eine nationale Initiative und ein Aktionsbündnis von Organisationen und Verbänden, die den Mittelstand unterstützen und fördern. Ziel ihrer Aktivitäten ist es, die Kooperation der Partner zu verbessern, um die Qualität der Arbeit und eine wertschätzende Unternehmenskultur im Mittelstand zu fördern, damit möglichst viele KMU den demografischen Wandel und die digitale Transformation der Arbeit als Chance nutzen können. In der Offensive Mittelstand kann jede und jeder Interessierte mitarbeiten.

Die Gründungsmitglieder der Offensive Mittelstand sind die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie, die BC Forschungsgesellschaft, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Fachhochschule des Mittelstandes, das Institut für Mittelstandsforschung Bonn, das Institut für Technik der Betriebsführung des Deutschen Handwerksinstitutes und das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V.. Die Offensive Mittelstand ist das Transfernetzwerk der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) für den Mittelstand sowie für andere Initiativen wie die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA), Kooperationen im Rahmen der nationalen Präventionsstrategie, der Mittelstands 4.0 Kompetenzzentren oder für den Transfer von Forschungsergebnissen in den Arbeitsalltag von kleinen und mittleren Betrieben.

Die Offensive Mittelstand versteht sich als Plattform, auf der alle Partner auf Augenhöhe und im Konsens gemeinsam fachlich überlegen und entscheiden, wie sie in Kooperation die KMU besser unterstützen können.

Die Offensive Mittelstand ist ein Projekt der gemeinnützigen Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“. Die Offensive Mittelstand arbeitet im Rahmen der gemeinnützigen Zwecke der Stiftung und setzt diese in ihrer Arbeit um.

1. Zielsetzung

Wir, die Partner der Offensive Mittelstand, unterstützen abgestimmt und in Kooperation kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und ihre Beschäftigten, die digitale Transformation sowie die demografischen Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Wir fördern die Kompetenzen insbesondere für eine systematische, produktive und präventive Arbeitsorganisation, eine wertschätzende Unternehmenskultur und wir fördern wirkungsvolle Unterstützungsstrukturen für KMU.

In der Offensive Mittelstand wollen wir das Gemeinsame der unterschiedlichen Partner fördern und über das Gemeinsame soll jeder einzelne Partner wirkungsvoller handeln können. In der Offensive Mittelstand koordinieren wir unsere Kräfte, um sie effektiver und effizienter einzusetzen, möglichst Parallelstrukturen zu vermeiden und das Silodenken aufzubrechen.

Dazu

  • entwickeln und pflegen wir die OM-Praxis-Checks. In diesen OM-Praxis-Checks fließen unsere gemeinsamen Vorstellungen zu Praxisvereinbarungen für KMUs zusammen - beispielsweise zu Themen wie produktive und gesundheitsgerechte Unternehmensführung, Sicherheit und Gesundheit, Vielfalt oder Förderung von Wissen und Kompetenzen im Mittelstand.
  • schaffen wir Transparenz zu den Angeboten der OM-Partner.
  • pflegen wir unsere Zusammenarbeit auf nationaler Ebene und in den Regionen (beispielsweise in regionalen Netzwerken).
  • fördern wir ein modernes, wirkungsvolles Beratungs- und Transferverständnis, das auf Zusammenarbeit und Kooperation basiert.
  • qualifizieren und unterstützen wir unsere Berater, auf Grundlage des gemeinsamen Beratungs- und Transferverständnisses, unsere OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) umzusetzen.

2. Grundsätze

2.1Die Offensive Mittelstand ist unabhängig und verfolgt keine kommerziellen Ziele.
2.2Unsere Themenfelder und unsere gemeinsamen inhaltlichen Grundlagen der Zusammenarbeit sind in den OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) beschrieben.
2.3Unsere Zusammenarbeit erfolgt auf Basis gegenseitigen Vertrauens, gegenseitiger Wertschätzung und Rücksichtnahme auf die Interessen aller Beteiligten.
2.4Die OM-Partner engagieren sich in der Offensive Mittelstand ehrenamtlich beziehungsweise im Rahmen ihres institutionellen Auftrags.
2.5Die Offensive Mittelstand setzt die Stiftungszwecke der Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“ um.

3. Strategiekreis

3.1Der Strategiekreis ist das Entscheidungsgremium der Offensive Mittelstand. Er legt die Strategie für das gemeinsame Handeln sowie den gemeinsamen Transfer fest und er beschließt ,die OM-Praxis-Checks sowie andere grundlegende Produkte. Er fördert die Kooperation der OM-Partner und das Bewusstsein der gemeinsamen Möglichkeiten der OM. Entscheidungen werden im verständnisvollen und handlungsfähigen Konsens – nicht gegen die grundlegenden Interessen einzelner Partner - getroffen.
3.2Mitglieder im Strategiekreis sind Institutionen, die KMU und ihre Beschäftigten unterstützen:
  • Sozialpartner, Sozialversicherungen, Kammern, Fach- und Berufsverbände, bundesweite Netzwerke und Initiativen sowie die Institutionen zur Qualifizierung der OM-Berater,
  • Forschungseinrichtungen, die für wesentliche Forschungsbereiche stehen und
  • Bundesministerien.

(siehe Anlage: Mitglieder des Strategiekreises)

3.3Der Strategiekreis tagt zweimal im Jahr. Zur Vorbereitung von Themen für den Strategiekreis können zeitlich begrenzte thematische Arbeitsgruppen (AGn) gebildet werden. Die Geschäftsstelle lädt die Mitglieder ein und informiert über die vorgesehene Tagesordnung. Ergebnisse und Vereinbarungen werden in einem Protokoll zusammengefasst und auf der Website www.offensive-mittelstand.de veröffentlicht.
3.4Der Strategiekreis richtet eine permanente Arbeitsgruppe „AG Transfer“ ein (siehe Artikel 5).

4. Koordinierungsteam

4.1Das Koordinierungsteam der Offensive Mittelstand bereitet Entscheidungen und neue Initiativen vor, trägt Sorge für die Umsetzung der Beschlüsse des Strategiekreises und stellt die Handlungsfähigkeit der OM sicher. Das Koordinierungsteam berichtet dem Strategiekreis über seine Aktivitäten. Es entscheidet über die Vergabe des Offensive Mittelstand Logos.
4.2Das Koordinierungsteam besteht aus den Vertretern der Initiatoren der Offensive Mittelstand1), aus Vertretern großer intermediärer Institutionen (Sozialpartner, Handwerk, Sozialversicherungsträger, Wissenschaft) sowie dem Leiter der OM-Geschäftsstelle, dem Vorstandsvorsitzenden und dem Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“ (siehe Anlage: Mitglieder des Koordinierungsteams).
4.3Das Koordinierungsteam benennt drei Sprecher.

5. AG-Transfer

5.1Die AG Transfer operationalisiert und verstärkt die Wirkung des Transfers der OM-Partner zu den KMU auf der Basis des gemeinsamen Transferverständnisses dieser Grundlagen der Zusammenarbeit.
5.2Die AG Transfer wirkt bei der Vorbereitung und Umsetzung der Beschlüsse des Strategiekreises mit. In der AG Transfer werden die OM-Produkte bearbeitet und die Arbeit der regionalen Netzwerke sowie ihre Zusammenarbeit mit den Partnern der Offensive Mittelstand wird koordiniert.
5.3Zur Vorbereitung und Erarbeitung von Themen und Produkten kann die AG Transfer zeitlich begrenzte thematische AGn bilden.
5.4Zur AG Transfer werden alle OM-Partner eingeladen.

6. Fachgruppen der Offensive Mittelstand

6.1Eine Fachgruppe der Offensive Mittelstand (OM-Fachgruppe) behandelt ein eindeutig beschriebenes und abgegrenztes Fachthema, das die bestehenden Produkte / Instrumente und Strukturen der Offensive Mittelstand weiterentwickelt und / oder unterstützt. Insbesondere sollen die OM-Fachgruppen helfen, die aktuellen Forschungsergebnisse in die Handlungsstrukturen der Berater*Innen der OM-Partner und der KMU zu transferieren.
6.2Das Thema der OM-Fachgruppe wird im Namen der Fachgruppe ersichtlich.
6.3Eine OM-Fachgruppe besteht aus mindestens drei Partnern und ist für alle Partner offen.
6.4Eine OM-Fachgruppe berichtet regelmäßig in der AG Transfer über ihre Arbeit (einmal jährlich) bzw. nimmt an dem entsprechenden Informationsverfahren teil (persönlich durch Partner oder schriftlich).
6.5Eine OM-Fachgruppe wird über einen Antrag beim Koordinierungsteam, einer Vorstellung in der AG Transfer, auf Vorschlag der AG Transfer beziehungsweise des Koordinierungsteams, vom Strategiekreis beschlossen.
6.6Eine OM-Fachgruppe, die nicht aktiv ist und / oder den Grundlagen der Zusammenarbeit nicht entspricht, wird durch den Strategiekreis als OM-Fachgruppe aufgelöst.
6.7Die Offensive Mittelstand führt eine Liste über alle OM-Fachgruppen auf der Homepage.

7. Geschäftsstelle

7.1Die Geschäftsstelle der Offensive Mittelstand organisiert die Arbeiten und die Umsetzung der Vereinbarungen des Strategiekreises und des Koordinierungsteams.
7.2Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz bei der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), Theodor-Heuss-Straße 160, 30853 Langenhagen. Die Geschäftsstelle hat einen Leiter, der von der BG RCI in Abstimmung mit dem Koordinierungsteam benannt wird.

8. Offensive-Mittelstand-Partner

8.1Offensive Mittelstands-Partner (OM-Partner) kann werden, wer
  • diese Grundlagen der Zusammenarbeit sowie die Inhalte der OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) anerkennt und dementsprechend handelt,
  • die Offensive Mittelstand aktiv unterstützt und den Kooperationsgedanken fördert,
  • die OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) der Offensive Mittelstand mit entwickelt und aktiv verbreitet,
  • mithilft, die Offensive Mittelstand bekannt zu machen.
8.2OM-Partner werden mit ihrem Logo auf der Homepage der Offensive Mittelstand aufgelistet.
8.3OM-Partner dürfen das Partner-Logo der Offensive Mittelstand auf ihrer Homepage und auf Geschäftspapieren führen – gemäß den Vorgaben der Wort-Bild-Marke der Offensive Mittelstand. Die Verwendung des Logos muss der Geschäftsstelle vorab schriftlich angezeigt werden.
8.4Werden Ziele und Grundsätze sowie andere Vereinbarungen dieser Grundlagen der Zusammenarbeit der Offensive Mittelstand geschädigt, kann die Partnerschaft durch das Koordinierungsteam aberkannt werden. Die Gründe werden im Strategiekreis dargelegt.
8.5Grundlage der Zusammenarbeit ist die Vereinbarung „Gemeinsames Beratungsverständnis“, die das Beratungsverständnis der einzelnen OM-Partner ergänzt (siehe: Homepage der Offensive Mittelstand).

9. OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks)

9.1Die OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) sind die in einem Abstimmungsprozess aller OM-Partner entwickelten im Strategiekreis verabschiedeten und gemeinsam getragenen Qualitätsvorstellungen für wirkungsvolle, nachhaltige und präventive Unternehmensführung im Mittelstand. Die OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) sind zugleich Selbstbewertungsinstrumente für Unternehmen (siehe:Anlage: Liste der OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks)).
9.2Die ausschließlichen Nutzungsrechte aller OM-Praxisvereinbarungen, liegen bei der Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“ - ggf. neben anderen Trägern von Nutzungsrechten wie den Fördergebern von Projekten (z.B. BMAS, BMWi, BMG, BMBF).

10. OM-Produkte

10.1OM-Produkte – zum Beispiel die Printmedien, Online-Tools, Aktionen, Veranstaltungs- , Seminar- oder Beratungskonzepte – dienen der Umsetzung der Ziele und der Grundsätze der Offensive Mittelstand sowie der Inhalte der OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks). Sie unterstützen die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Beratungsfelder in der Region und den regionalen Netzwerken (siehe Artikel 11)
10.2Die OM-Produkte unterstützen die bestehenden Angebote der OM-Partner bzw. Angebote von anderen Akteuren und helfen, Parallelstrukturen zu vermeiden.
10.3Die Beauftragung / Initiierung und die Freigabe von OM-Produkten erfolgt entweder durch den Strategiekreis, die AG Transfer oder das Koordinierungsteam (je nach Bedeutung des Produkts).
10.4Die OM-Produkte werden von einer Arbeitsgruppe oder einzelnen OM-Partnern entwickelt.
10.5OM-Produkte tragen das Offensive-Mittelstands-Logo.

11. Regionales Offensive Mittelstands-Netzwerk

11.1Bestehende oder neue regionale Netzwerke dürfen sich „Regionales Offensive-Mittelstands-Netzwerk“ nennen und das Netzwerk-Logo (die Wort-Bild-Marke) führen, wenn das regionale Netzwerk
  • die Grundlagen der Zusammenarbeit sowie die Inhalte der OM-Praxisvereinbarungen anerkennt und dementsprechend handelt und
  • die Offensive Mittelstand aktiv unterstützt – zum Beispiel durch Teilnahme eines Vertreters an der AG Transfer – und
  • die OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) aktiv verbreitet und
  • die Zusammenarbeit der OM-Partner sowie weiterer Organisationen in seiner Region aktiv fördert und
  • die Offensive Mittelstand aktiv bekannt macht und
  • ehrenamtlich sowie nicht kommerziell arbeitet und die gemeinnützigen Zwecke der Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“ umzusetzen hilft.
11.2Die Berechtigung, sich „Regionales Offensive Mittelstands-Netzwerk“ zu nennen, wird nach Antrag beim Koordinierungsteam oder nach Vorstellung in der AG Transfer vom Strategiekreis beschlossen. Ein „Regionales Offensive-Mittelstands-Netzwerk“ hat den Status eines Partners.
11.3In einem „„Regionalen Offensive-Mittelstands-Netzwerk““ müssen sich mindestens drei intermediäre Organisationen engagieren. Eine Person dieser intermediären Organisationen ist Mitglied der Netzwerkleitung / -koordination. Weitere Rahmenbedingungen für die Arbeit der Netzwerke sind in den „Kriterien für die Bildung und die Arbeit von `Regionalen Offensive- Mittelstands-Netzwerken`“ beschrieben, die auf dem Strategiekreis beschlossen werden.
11.4Der Strategiekreis der Offensive Mittelstand kann auf Vorschlag des Koordinierungsteams und / oder der AG Transfer, einem „Regionalen Offensive-Mittelstands-Netzwerk“ die Berechtigung entziehen, sich „Regionales Offensive-Mittelstands-Netzwerk“ zu nennen. Dies geschieht dann, wenn ein Netzwerk diese „ Grundlagen der Zusammenarbeit und / oder die „Kriterien für die Bildung und die Arbeit von `Regionalen Offensive-Mittelstands-Netzwerken`“ und / oder die gemeinnützigen Zwecke der Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“ nicht einhalten kann oder will.
11.5Die Offensive Mittelstand führt eine Liste über alle „Regionalen Offensive Mittelstands-Netzwerke“ auf der Homepage.

12. Offensive-Mittelstand-Berater*in

12.1Ein „Offensive-Mittelstand-Berater*in“ (OM-Berater*in) ist befähigt die OM- Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks) in der Beratungspraxis einzusetzen und er / sie setzt die Intentionen der Vereinbarung „Gemeinsames Beratungsverständnis“ um. Er / Sie unterstützt die Offensive Mittelstand aktiv im Sinne dieser Grundlagen der Zusammenarbeit.
12.2Als „Offensive-Mittelstand-Berater*in“ wird durch eine „Institution zur Qualifizierung der OM-Berater“ (siehe Artikel 13) autorisiert, wer
  • den Zugangskriterien zur Beraterausbildung der Offensive Mittelstand entspricht (siehe www.offensive-mittelstand.de unter „Serviceangebote“),
  • regelmäßig an OM-Qualifizierungsseminaren und OM-Qualitätssicherungs-Veranstaltungen teilnimmt (mindestens alle zwei Jahre),
  • dies durch eine von einer Institution zur Qualifizierung der OM-Berater ausgestellte gültige Urkunde nachweist,
  • als selbständige*r Berater*in seine(ihre Kompetenzprofile in der Liste (nach Artikel 12.3) ausweist und
  • mit Berateenden anderer Themenfelder, die nicht zu seinem Kompetenzprofil gehören, kooperiert.
Die Berechtigung, die Bezeichnung „Offensive Mittelstand Berater*in“ zu führen, wird von der jeweiligen Institution zur Qualifizierung der OM-Berater durch eine Urkunde bescheinigt. Entfällt eine der oben genannten Voraussetzungen, wird die jeweilige Institution zur Qualifizierung der OM-Berater diese Berechtigung entziehen.
12.3Die Offensive Mittelstand führt auf der Homepage eine Liste
  • aller selbstständigen Offensive Mittelstand Berater*innen mit ihren Kompetenzprofilen
  • mit Ansprechpartnern in den Regionen von Sozialversicherungsträgern, Kammern und anderen großen nationalen Institutionen, die ihre Berater*innen zu „Offensive Mittelstand Berater*innen“ qualifizieren, die dies so wollen.

13. Institution zur Qualifizierung der OM-Berater

13.1Eine Institution zur Qualifizierung der OM-Berater führt in ihrem definierten Zuständigkeitsbereich Qualifizierungen zum / zur „Offensive Mittelstand Berater*in“ durch und übernimmt die Qualitätssicherung der von ihr ausgebildeten Berater/Beraterinnen.
13.2Eine Institution zur Qualifizierung der OM-Berater wird einschließlich ihres Zuständigkeitsbereiches vom Strategiekreis benannt. Sie ist zugleich Partner der Offensive Mittelstand und des Strategiekreises.
13.3Voraussetzungen für die Benennung einer Institution zur Qualifizierung der OM-Berater sind:
  • Sie erschließt, für die mittelständischen Betriebe und die „Offensive Mittelstand“ ein wichtiges Potenzial an Beratern.
  • Sie qualifiziert OM-Berater in einer Institution oder einem Zuständigkeitsbereich mit mindestens 30 Beratern.
  • Sie kooperiert mit den übrigen Institutionen zur Qualifizierung der OM-Berater, insbesondere bei der Entwicklung gemeinsamer Standards für Qualifizierung, bei Erfahrungsaustauschen und der Qualitätssicherung.
13.4Die Institution zur Qualifizierung der OM-Berater verpflichtet sich die Offensive Mittelstand, über alle Maßnahmen der Qualifizierung und Qualitätssicherung zu informieren. Sie benennt dem Koordinierungsteam der Offensive Mittelstand die mit der Qualifizierung und Qualitätssicherung beauftragten Personen (Dozenten), die vom Koordinierungsteam für ihre Aufgabe speziell qualifiziert und fortgebildet werden. Die Teilnahme an dieser Qualifizierung und Fortbildung ist Voraussetzung für den Status als Dozent*in. Die Institution zur Qualifizierung der OM-Berater ermöglicht den Mitgliedern des Koordinierungsteams der Offensive Mittelstand die Teilnahme an ihren Qualifizierungs- und Qualitätssicherungs-Veranstaltungen.
13.5Bei Problemen des Zuständigkeitsbereiches klären die Institutionen zur Qualifizierung der OM- Berater das Problem untereinander beziehungsweise den entsprechenden OM-Partnern und ziehen gegebenenfalls das Koordinierungsteam hinzu.
13.6Der Strategiekreis kann die Berechtigung als Institution zur Qualifizierung der OM-Berater entziehen, wenn diese gegen diese Grundlagen der Zusammenarbeit verstößt.
13.7Die Institutionen zur Qualifizierung der OM-Berater sind mit ihren Zuständigkeitsbereichen in der Anlage „Institutionen zur Qualifizierung der OM-Berater“ benannt.

14. Änderung der Grundlagen der Zusammenarbeit

Diese Grundlagen der Zusammenarbeit sind durch den Strategiekreis am 21. November 2019 verabschiedet und können nur durch Beschluss des Strategiekreises verändert werden.

 

Anlage Mitglieder des Koordinierungsteams

21.11.2019

Mitglieder des Koordinierungsteams sind:

  • BDA - Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Dr. Elisa Clauß
  • BG RCI – Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie: Stefan Weis
  • BKK Dachverband e.V.: Dr. Julia Schröder / Michael Blum
  • BMAS – Bundesministerium für Arbeit und Soziales): Markus Müller / Achim Sieker
  • Bundesagentur für Arbeit: Torsten Brandes/Birgit Domschke
  • DGB – Deutscher Gewerkschaftsbund: Oliver Suchy
  • DGUV – Deutsche gesetzliche Unfallversicherung: Dr. Stefan Dreller / Sieglinde Ludwig
  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM): Prof. Dr. Oliver Kruse
  • ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.: Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser / Dr. Martina Frost
  • IfM Bonn - Institut für Mittelstandsforschung-Bonn: Dr. Annette Icks
  • itb - Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e.V.: Kristina Mangold / Andreas Ihm
  • RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft: Dr. Mandy Pastohr/Tim Vollborth
  • Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“: Oleg Cernavin/Angelika Stockinger (Vorstand der Stiftung)
  • Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“: Helmut Ehnes (Vorstand Kuratorium)
  • ZDH – Zentralverband des Deutschen Handwerks: Rolf Papenfuß
  • Leiter der OM-Geschäftsstelle: Christof Göbel

 

Anlage Institutionen zur Qualifizierung der OM-Berater

08.11.2018

Institution zur Qualifizierung der OM-BeraterZuständigkeitsbereich
Bundesagentur für ArbeitBerater des Arbeitgeber-Service
Bundessteuerberaterkammer (BStBK)Steuerberater
BKK-AkademieBKK-Berater
Demografieagentur für die Wirtschaft GmbHAuditoren des INQA-Audits
Demografie-Experten e. V. (DEx)Dex-Demografie-Berater
Deutscher Steuerberaterverband e. V. (DStV)Mitglieder des Deutschen Steuerberaterverbandes
Deutsches Energieberater Netzwerk e.V. (DEN)eigene Mitglieder und Energieberater
Die KMU-BERATER – Bundesverband freier Berater e.V. und der BDVT – Berufsverband für Training, Beratung und CoachingMitglieder des Die KMU-BERATER – Bundesverband freier Berater e.V. und Mitglieder des BDVT e.V. Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches
Fachhochschule für den Mittelstandselbstständige Unternehmensberater
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW)ihre Berater und die Berater der Kooperationspartner
GQA Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz mbH als Gesellschaft des VDSIFachkräfte für Arbeitssicherheit von GQA-gütegeprüften Dienstleistern, Mitglieder des VDSI und weitere Fachkräfte für Arbeitssicherheit
itb - Institut für Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e.V.Berater der Handwerkskammern, Innungen und Verbände
IAG – Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUVBerater für Sicherheit und Gesundheit
IBWF Institut e.V. (BVMW)Mitglieder des IBWF
idm - international society for diversity managementMitglieder und Diversityberater
IfA - Institut für Arbeitsfähigkeit/WAI-NetzwerkWAI-Berater (WAI = Workability Index)
Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbHBerater der AOK Rheinland/Hamburg
IKK classicIKK-Berater
ISBM Institut für systematisches Betriebs-Management GmbHCASA-bauen-Berater
Wolfgang Mewes StiftungMitglieder des Bundesverbandes Strategie-Forum e.V., der EKS-Akademie, der Beratergruppe Strategie

 

Anlage Liste der OM-Praxisvereinbarungen (OM-Praxis-Checks)

  • INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“
  • INQA-Check „Personalführung“
  • INQA-Check „Vielfaltsbewusster Betrieb“
  • INQA-Check „Gesundheit“
  • INQA-Check „Wissen & Kompetenz“
  • GDA-ORGAcheck – Arbeitsschutz mit Methode
  • Potenzialanalyse „Innovation sichert Erfolg“
  • Potenzialanalyse: „Betriebliche Bildung"
  • Potenzialanalyse: "„Arbeitszeit"
  • Potenzialanalyse: „Arbeit 4.0"
  • Qualität der Beratung - Selbstcheck und Qualitätskriterien für Unternehmensberater*innen

 

Anlage Mitglieder des Strategiekreises

acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
AOK Bundesverband
BBE - Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
BDA - Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
BDVT - Berufsverband für Training, Beratung und Coaching
Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Amt für Arbeitsschutz"
Beraternettzwerk.de
BG Holz und Metall
BG RCI
BKK Dachverband e.V.
Bundesagentur für Arbeit
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für Gesundheit
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement - BBE
Bundessteuerberaterkammer KdöR
Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Bundesverband Deutscher Steinmetze
Bundesverband Initiative 50plus
Bundesvereinigung Nachhaltigkeit e.V.
BVMW - Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.
Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH
Deutsche Bundesbank - Hochschule -University of Applied Sciences-
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Deutsche Rentenversicherung Bund – Abt. Rehabilitation
Deutscher Steuerberaterverband e.V.
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.
Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V.
Deutsches Netzwerk Büro - DNB e.V.
DEx Demographie-Experten e.V.
DGB Bundesvorstand
DGFP - Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.
DIE KMU-BERATER - Bundesverband freier Berater e. V.
Diözese Stuttgart/Rottenburg - Ordinariatsrat - Kirche und Gesellschaft
DNBGF-Deutsches Netzwerk betriebliche Gesundheitsförderung Geschäftsstelle
Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) gGmbH
Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH
Fraunhofer IAO
GPeV – Gesellschaft für Prävention e.V.
IBWF Institut e.V.
idm - international society for diversity management
ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft
IG BCE / Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie
IKK Classic
Institut für Arbeitsfähigkeit / WAI-Netzwerk
Institut für betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH
Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF München)
itb - Institut für Betriebsführung im DHI e.V.
IfM – Bonn - Institut für Mittelstandsforschung Bonn
Kompetenznetzwerk Trusted Cloud e.V.
KWA - Evangelischer Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt
MIRO - Bundesverband Mineralische Rohstoffe e. V.
RKW Kompetenzzentrum
Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung
VbU – Verbund-Beratender Unternehmer e.V.
VDBW e.V. - Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V.
VDSI - Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
Wolfgang Mewes Stiftung/Bundesverband Strategieforum
ZDH Zentralverband des deutschen Handwerks
ZWH - Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk

 

 

1) Gründungsinstitutionen: BG RCI, BMAS, FHM, IfM Bonn, itb, RKW, Gründungspersonen: Michael Blum, Prof. Dr. Oliver Kruse


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